ist die mächtigste nordamerikanische Wildrinderart, dessen nächster Verwandte
der vom Aussterben bedrohte europäische Wisent ist. Einst durchwanderten mehr als
60 Millionen Exemplare die nordamerikanischen Prärien. Im Herbst vereinigten sich
die Bisons zu mächtigen Herden und wanderten südwärts. Auch heute sammeln
sie sich. Es sind aber nicht mehr Tausende von Tieren, sondern nur noch Hunderte. Im
Frühjahr führt ihr Weg wieder nordwärts.
Das Fell im Winter ist eine dicke zottige Mähne, die im Frühjahr
von einem Sommerfell ersetzt wird. Als Wiederkäuer ernährt sich der Bison fast
ausschließlich von Gräsern, Kräutern, Moosen und Flechten. In der
Paarungszeit vereinigen sich die Bisons zu Herden von mehr als 1.000 Tieren.
Zur Information: Verbreitung: USA, Kanada;
Körperlänge: bis 350 cm;
Widerristhöhe (erhöhter Teil des Rücken bei
Vierfüßern): 180 cm;
Gewicht: bis 1000 kg beim Bullen (manchmal auch bis 1,5 Tonnen), 550 kg bei der Kuh;
Paarungszeit: Sommer; Tragezeit: 270 bis 300 Tage;
Das Junge (Kalb) ist nach 26 Wochen entwöhnt.
Heute stehen sie unter Schutz. Er vermehrte sich reichlich, so dass ihre Zahl auf 250.000
bis 350.000 Tiere angestiegen ist. In geringen Mengen dürfen sie wieder gejagt
werden.